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Wissens-Journal

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Verpflichtung zur Meldung von Gelegenheitsarbeitern

Mit dem Gesetz Nr. 215/2021 wurde ab dem 21.12.2021 die Verpflichtung zur Meldung von gelegentlichen selbständigen Erwerbstätigen eingeführt.
Laut dem Art. 14 des Gesetzesdekrets Nr. 81/2008 müssen nur Arbeitgeber, die den Status eines Unternehmers gemäß Art. 2082 ZGB besitzen, diese Meldung tätigen (Einzelunternehmen und Gesellschaften). Vereine, Stiftungen, öffentliche Einrichtungen und alle anderen Arbeitgeber (Familien, Freiberufler etc.), sind daher von der gegenständlichen Regelung ausgeschlossen.
Die Mitteilung muss vor Beginn der Tätigkeit des selbständigen Gelegenheitsarbeiters erfolgen. Für alle gelegentlichen selbständigen Erwerbstätigen, die ab dem 21.12.2021 beschäftigt worden sind, muss spätestens bis am 18.01.2022 eine Mitteilung gemacht werden, auch wenn das Arbeitsverhältnis bereits beendet worden ist. Die Meldung muss per PEC an eine bestimmte Adresse erfolgen, die von dem jeweiligen territorialen Arbeitsinspektorat zur Verfügung gestellt wird. Die Mitteilung muss die Daten des Kunden und des gelegentlichen selbständigen Erwerbstätigen, den Ort, an dem die Dienstleistung erbracht wird, eine kurze Beschreibung der Tätigkeit, das Datum des Beginns der Tätigkeit und den Zeitraum, innerhalb dessen diese als abgeschlossen gilt (z. B. ein Tag, eine Woche, ein Monat), beinhalten. Auch eine schriftliche Auftragserteilung muss der Meldung beigelegt werden. Im Falle eines Verstoßes gegen die Meldepflicht wird für jeden nicht gemeldeten selbständigen Gelegenheitsarbeiter eine Verwaltungsstrafe von €500,00 bis €2.500,00 verhängt.
Hier folgen die jeweiligen Adressen für die Autonome Provinz Bozen und die Autonome Provinz Trient:
Bozen: gelselbst.lavautocc@pec.prov.bz.it
Trient: puntolavoro@pec.provincia.tn.it
 
 
 
Elas Admin -
14.01.2022
 
 
 
 

Empfehlung des Arbeitsministeriums zur Nutzung von Smart Working

Angesichts des andauernden Notstands empfiehlt das Arbeitsministerium im Rundschreiben vom 5. Januar 2022 den größtmöglichen Einsatz von Smart Working.
Arbeitgeber sind in diesem Zusammenhang dazu verpflichtet, Ihre Mitarbeiter auf verschiedenste Art und Weise zu unterstützen (Bereitstellung von Geräten, Anpassung der Arbeitszeit usw.).
Wir erinnern daran, dass bis zum 31. März 2022 die Möglichkeit besteht, auch ohne individuelle Vereinbarungen auf Smart Working zurückzugreifen. Es genügt die Aushändigung der Informationen zur Arbeitssicherheit an den Arbeitnehmer und eine vereinfachte Meldung an das zuständige Ministerium.
 
 
 
Elas Admin -
12.01.2022
 
 
 
 
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Der Steuerausgleich im Dezember

Der letzte Lohnstreifen des Jahres hat schon so manchen überrascht. Ein unerwartet niedriger Nettolohn auf dem Dezemberlohnstreifen ist jedoch in den meisten Fällen auf den alljährlichen Steuerausgleich am Jahresende zurückzuführen.
Es ist allgemein bekannt, dass die anfallende Einkommensteuer (IRPEF) jeden Monat auf dem Lohnstreifen in Abzug gebracht wird. Steuerrechtlich gesehen werden diese monatlichen Abzüge als Akontozahlung der jährlich fälligen Einkommensteuer betrachtet. Dementsprechend wird jeden Monat ein Zwölftel der schlussendlich zu entrichteter Einkommenssteuer vorausgezahlt.
Ebenso ist es keine Neuigkeit, dass der anzuwendende Einkommenssteuersatz (für 2021 noch 23%, 27%, 38% oder 43%) vom Bruttojahreseinkommen abhängt. Natürlich ist es nicht immer leicht vorauszusagen, wieviel Bruttojahreseinkommen ein Mitarbeiter haben wird, insbesondere am Jahresanfang. Prämien und Zusatzgehälter können nämlich dazu führen, dass der betreffende Mitarbeiter bis Jahresende in eine höhere Steuerklasse rutscht.
Genau für solche Fälle hat das italienische Steuersystem den Steuerausgleich (conguaglio fiscale) im Dezember vorgesehen. Nur am Jahresende steht die definitive Steuergrundlage fest. Ergibt diese Abschlussberechnung, dass der Mitarbeiter zu wenig Steuern vorausgezahlt hat, muss er die anfallende Differenz nachzahlen und der Nettolohn ist somit im Dezember geringer als in den anderen Monaten.
 
 
 
Elas Admin -
07.01.2022
 
 
 
 

Verlängerung des nationalen Notstands


Mit der Veröffentlichung des Gesetzesdekrets Nr. 221/2021 am 24. Dezember 2021 wurde der nationale Notstand aufgrund der anhaltenden Covid-19 Pandemie bis zum 31. März 2022 verlängert.
Aus diesem Grund bleibt auch die Pflicht zum Besitz des Green Pass am Arbeitsplatz bis zum oben genannten Datum aufrecht. Somit müssen Arbeitnehmer weiterhin geimpft, genesen oder getestet sein, um ihre Tätigkeit ordnungsgemäß am Arbeitsplatz ausüben zu können. Damit verlängert sich auch die Pflicht der Arbeitgeber, entsprechende Kontrollen des Green Pass durchzuführen.
Mitarbeiter, die keinen gültigen Green Pass besitzen, müssen suspendiert werden.
Wir empfehlen weiterhin, dem Mitarbeiter die Suspendierung auf schriftlichem Wege mitzuteilen.
 
 
 
Elas Admin -
03.01.2022
 
 
 
 

Einheitliches und universelles Familiengeld

Im März 2022 wird das neue einheitliche und universelle Familiengeld („assegno unico universale“) eingeführt. Die Bereitstellung der Familienzulagen wird im Unterschied zur bisherigen Leistung zukünftig nicht mehr über den Lohnstreifen abgewickelt werden. Die Auszahlung der betreffenden Beiträge wird ab März des kommenden Jahres nämlich per Direktzahlung seitens des Staats an den Mitarbeiter erfolgen.
Die diesbezüglichen Anträge können bereits ab Januar 2022 online über das NISF/INPS-Portal vom Mitarbeiter selbst eingereicht werden. Wird beim Stellen der Anträge Unterstützung benötigt, stehen die zuständigen Patronate zur Verfügung. Anspruchsberechtigt sind alle Arbeitnehmer, Selbständigen und Personen mit Ersatzeinkommen (z. B. Arbeitslose).
Die Höhe der bezahlten Leistungen hängt vom ISEE-Wert ab (Indikator der Einkommens- und Vermögenslage). Um den ISEE-Wert zu ermitteln, muss um eine eigene Erklärung angesucht werden. Auch hierfür sind die Patronate behilflich.
Die Leistungszahlungen bewegen sich von 50 Euro (bzw. 25 Euro bei volljährigen Kindern) bis 175 Euro für das erste Kind und zusätzlichen 15 Euro bis 85 Euro für jedes weitere Kind. Für Familien mit vier oder mehr Kindern, für Mütter unter 21 Jahren und für Kinder mit Behinderung sind höhere Beträge vorgesehen.

 
 
 
Elas Admin -
22.12.2021
 
 
 
 

Vorabmeldung für selbständige gelegentliche Arbeiter

Mit dem Umwandlungsgesetz des Dekrets 146/2021 tritt eine Neuerung bei der Ausübung von selbständiger gelegentlicher Arbeit ein. Ähnlich wie bei Mitarbeiter auf Abruf ist es nun verpflichtend, eine Vorabmeldung der Aufnahme der selbstständigen gelegentlichen Tätigkeit an das zuständige Arbeitsinspektorat zu tätigen. Der Auftraggeber ist ab 2022 verpflichtet die Vorabmeldung mittels SMS oder E-Mail durchzuführen.

Bei einer Nichtbeachtung dieser neuen Regelung ist eine Verwaltungsstrafe von 500 € bis 2.500 € pro selbständigen gelegentlichen Arbeiter vorgesehen.

Die genaue technische Abwicklung wird erst mit einem Rundschreiben des zuständigen Ministeriums mitgeteilt.
 
 
 
Elas Admin -
18.12.2021
 
 
 
 

ELAS Weihnachtsferien 24.12.2021 - 02.01.2022

Liebe Kundin, lieber Kunde,
Für unaufschiebbare Meldungen erreichen Sie uns

am 24. Dezember 2021 von 08 bis 12 Uhr
am 27. Dezember 2021 von 08 bis 12 Uhr
am 28. Dezember 2021 von 08 bis 12 Uhr
am 29. Dezember 2021 von 08 bis 12 Uhr
am 30. Dezember 2021 von 08 bis 12 Uhr
am 31. Dezember 2021 von 08 bis 12 Uhr

Tel.: 0473 205000 | E-mail: sekretariat@elas.it

Sprechen Sie auf den Anrufbeantworter - wir rufen Sie zurück.

Ab Montag, 03. Jänner 2022 sind wir wieder für Sie erreichbar.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Frohe Feiertage.

Ihr Elas - Team

Notfall:
Sie möchten dringend einen neuen Mitarbeiter für den nächsten Tag anmelden, aber unsere Büros sind geschlossen?
In diesem Fall können Sie selbst die Anmeldung mit dem Modell UniUrg durchführen: http://www.provincia.bz.it/lavoro-economia/lavoro/downloads/UNIURG.pdf. Sie finden das Modell UniUrg auch als Vorlage im Kundenbereich auf unserer Homepage.
Wir bitten Sie, uns eine Kopie des Mod. UniUrg, sowie die vollständigen Daten des Mitarbeiters (Formular Daten für Neueintritte) zuzusenden, damit wir die Anmeldung innerhalb von 3 Tagen mit dem Formular UniLav bestätigen und vervollständigen können.




 
 
 
Elas Admin -
30.11.2021
 
 
 
 

Elternzeit 2021 für Mitarbeiter mit Kindern, die von COVID-19, Quarantäne oder Fernunterricht betroffen sind - INPS-Verfahren zur Antragstellung verfügbar

Die INPS hat bekannt gegeben, dass es nun möglich ist, das Ansuchen für die sog. "Elternzeit 2021" zu stellen. Diese Elternzeit gilt für Mitarbeiter mit Kindern unter 14 Jahren bzw. Kindern mit Behinderung, die an SARS Covid-19 erkrankt sind oder sich in Quarantäne oder Fernunterricht befinden. Die Freistellung wird mit 50 % vergütet und kann für Zeiträume zwischen dem 13. März 2021 und dem 30. Juni 2021 beantragt werden. Die Anträge können telematisch mit PIN oder SPID über das Webportal der INPS oder über ein Patronat eingereicht werden.
Wenn man die bis zum 28. April angesuchte ordentliche Elternzeit (30% Bezahlung) in "Elternzeit 2021" umwandeln möchte, dann muss man für den betreffenden Zeitraum ein neues Ansuchen "Elternzeit 2021" stellen. Es benötigt keine zusätzliche Mitteilung an die INPS zur Annullierung des ursprünglichen Antrags.
 
 
 
Elas Admin -
30.04.2021