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"Jobs act" - Neuerungen im Arbeitsrecht

Am 21.03.2014 ist das Dekret Nr. 34/2014 (Jobs act) in Kraft getreten, welches wichtige Neuerungen im Arbeitsrecht vorsieht:
Verträge auf Zeit: es ist nun möglich, Verträge auf Zeit bis zu einer Höchstdauer von 36 Monaten abzuschließen, ohne dass dafür eine Begründung vorliegen muss. Ein Vertrag auf Zeit kann laut neuen Bestimmungen bis zu acht Mal verlängert werden, bis zur vorgesehenen Höchstdauer von 36 Monaten. Auch für die Verlängerung benötigt es keine Begründung mehr, einzige Voraussetzung ist, dass es sich um die selbe Tätigkeit wie bei Vertragsabschluss handelt. Jeder Betrieb kann höchstens 20% seiner Beschäftigten mit einem Vertrag auf bestimmte Zeit einstellen (Betriebe mit bis zu 5 Mitarbeitern - mindestens ein Vertrag auf Zeit); die Kollektivverträge können eine andere Höchstgrenze vorsehen.
Lehrlingswesen: es ist nicht mehr verpflichtend, den individuellen Ausbildungsplan in schriftlicher Form abzufassen; außerdem wurde die Übernahmequote abgeschafft, welche bisher Voraussetzung war, um neue Lehrlinge einzustellen.
DURC: anstelle des DURC soll es in Zukunft so sein, dass jeder, der die ordnungsmäßige Beitragszahlung (INPS, INAIL, Bauarbeiterkasse) eines Betriebes überprüfen möchte, dies telematisch und in Echtzeit machen kann. Die ausgestellte Bestätigung hat eine Gültigkeit von 120 Tagen und ersetzt das bisherige DURC. Für die Umsetzung dieser Bestimmung, muss allerdings erst noch ein interministerielles Decret erlassen werden.
 
 
 
25.03.2014
Hannes Mair