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Die Pflichten eines Arbeitnehmers in der Lohnausgleichkasse

Arbeitnehmer, welche sich in der ordentlichen beziehungsweise außerordentlichen Lohnausgleichskasse befinden und sich durch eine zusätzliche Tätigkeit ihr Einkommen aufbessern wollen, müssen unabhängig davon, ob es sich um eine freiberufliche oder lohnabhängige Tätigkeit handelt, vorher das NISF/INPS darüber informieren.

Grund  dafür ist, dass mit Ausnahme einzelner Fälle, Lohnausgleichsgeld nicht mit zusätzlichen freiberuflichen beziehungsweise lohnabhängigen Einkommen vereinbar ist. Das Unterlassen dieser vorherigen Mitteilung an das NISF/INPS führt zum Verlust des Lohnausgleichsgeldes für den gesamten Zeitraum der Lohnausgleichskasse. Neu und vorerst nur versuchsweise eingeführt, wurde die Vereinbarkeit der Lohnausgleichskasse mit der geringfügigen Beschäftigung (lavoro accessorio), welche über die so genannten Wertgutscheine entlohnt wird. Der Höchstbetrag beläuft sich  hierbei auf maximal 3.000 Euro (Gesetz Nr. 33/2009). Während in der außerordentlichen Lohnausgleichskasse die suspendierten Arbeitnehmer
im Falle von Krankheit weiterhin Lohnausgleichsgeld anstatt Krankengeld beziehen, wird Arbeitnehmern in der ordentlichen Lohnausgleichskasse mit reduzierter Arbeitszeit, im Falle von Krankheit, Krankengeld ausbezahlt. Aus diesem Grunde ist es auch im Zeitraum der Lohnausgleichskasse wichtig, dass Arbeitnehmer im Krankheitsfall einen regulären Krankenschein sowohl dem Arbeitgeber als auch dem NISF/INPS innerhalb der kollektivvertraglichen beziehungsweise gesetzlichen Fristen aushändigen.

 
 
 
04.05.2009
Roberto Caobelli