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Der Steuerausgleich im Dezember

Der letzte Lohnstreifen des Jahres hat schon so manchen überrascht. Ein unerwartet niedriger Nettolohn auf dem Dezemberlohnstreifen ist jedoch in den meisten Fällen auf den alljährlichen Steuerausgleich am Jahresende zurückzuführen.
Es ist allgemein bekannt, dass die anfallende Einkommensteuer (IRPEF) jeden Monat auf dem Lohnstreifen in Abzug gebracht wird. Steuerrechtlich gesehen werden diese monatlichen Abzüge als Akontozahlung der jährlich fälligen Einkommensteuer betrachtet. Dementsprechend wird jeden Monat ein Zwölftel der schlussendlich zu entrichteter Einkommenssteuer vorausgezahlt.
Ebenso ist es keine Neuigkeit, dass der anzuwendende Einkommenssteuersatz (für 2021 noch 23%, 27%, 38% oder 43%) vom Bruttojahreseinkommen abhängt. Natürlich ist es nicht immer leicht vorauszusagen, wieviel Bruttojahreseinkommen ein Mitarbeiter haben wird, insbesondere am Jahresanfang. Prämien und Zusatzgehälter können nämlich dazu führen, dass der betreffende Mitarbeiter bis Jahresende in eine höhere Steuerklasse rutscht.
Genau für solche Fälle hat das italienische Steuersystem den Steuerausgleich (conguaglio fiscale) im Dezember vorgesehen. Nur am Jahresende steht die definitive Steuergrundlage fest. Ergibt diese Abschlussberechnung, dass der Mitarbeiter zu wenig Steuern vorausgezahlt hat, muss er die anfallende Differenz nachzahlen und der Nettolohn ist somit im Dezember geringer als in den anderen Monaten.
 
 
 
07.01.2022
Elas Admin