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Änderungen Welfare-Leistungen ab 2022

Die Verdoppelung der Steuerfreigrenze für Sachentlohnungen, die sowohl 2020 und als auch 2021 in Kraft war, wurde nicht um ein weiteres Jahr verlängert. Dementsprechend sinkt der individuelle Höchstbetrag für steuerfreie Welfare-Leistungen ab 2022 von €516,46 auf €258,23. Daraus erschließt sich, dass alle bereitgestellten Sachentlohnungen zur Gänze der Einkommensteuer und den Sozialbeiträgen unterworfen werden müssen, wenn Sie in Summe den jährlichen Höchstwert von €258,23 übersteigen.
Dies hat zur Folge, dass Unternehmen ihre interne Vorgehensweise in Bezug auf Welfare-Leistungen für ihre Mitarbeiter neu definieren müssen. Insbesondere muss der Arbeitgeber bei der Überprüfung der vorgesehenen Grenze nicht nur den Gesamtwert aller dem Arbeitnehmer freiwillig gewährten Vorteile berücksichtigen (z.B. Firmenwagen zur privaten Nutzung, Monni Card, Tankgutscheine oder Mobiltelefon), sondern auch den Wert aller tarifvertraglich auferlegten Leistungen.
Wir erinnern daran, dass laut einer Klarstellung der Agentur der Einnahmen Welfare-Leistungen auch ad personam, sprich lediglich an einzelne Mitarbeiter vergeben werden können und nicht ausschließlich an eine homogene Gruppe.

 
 
 
11.02.2022
Elas Admin